Die diskontinuierliche pneumatische Förderung
Das Druckgefäßsystem, auch bekannt als Schubsender, Sendegefäß, Drucksender oder Druckkessel, dient als Einschleusorgan um ein fluidisierbares, rieselfähiges und trockenes Schüttgut in eine unter Druck stehende Förderleitung einzuschleusen. Der Prozess der Einschleusung erfolgt in drei typischen Schritten:
1. Befüllen des Sendegefäßes
2. Fördern bzw. Senden des Schüttgutes
3. Leerblasen der Leitung und Entlüften des Gefäßes
Hierbei ist es von hoher Wichtigkeit, dass Fluidisierung und Förderluft so aufeinander abgestimmt sind, dass ein optimales Luft-/Materialgemisch entsteht. Dieses ist die Grundvoraussetzung für eine effiziente und energiesparende Förderung.

Vorteile der diskontinuierlichen pneumatischen Förderung
Durch die chargenweise Förderung sind exakte Dosierungen möglich.
Kleinmengen können bei Bedarf über hohe Entfernungen gefördert werden.

Nachteile der diskontinuierlichen pneumatischen Förderung
Ein Nachteil dieses Systems ist, dass die Förderung des Schüttgutes nicht kontinuierlich erfolgt. In den Phasen 1 und 3 findet kein Schüttguttransport statt.
Zusätzlich gibt es einige Nachteile bei Druckgefäßanlagen, wie die große Bauhöhe bei mittleren bis großen Förderleistungen (über 50 m³/h), sowie den hohen Druckluftverbrauch
